Wo Yin ist, kann Yang nicht weit weg sein
27.02.2003 (28.02.2003)
Pro:
1980 bis 1995 - - Kultsongs von Fish und Marillion - exzellente Musiker
Kontra:
?? keine gefunden
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Sepp-das-Wiesel
Über sich:
Nach einem Bericht über eine Airline, die uns in den Urlaub flog. Dann ein Bericht über den Urlaub s...
Mitglied seit:11.04.2002
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Auf einem Bein kann man nicht stehen! Schwarz und Weiß – Dick und Doof – Pommes und Frites Alle haben eines gemeinsam, sie gehören zusammen Und wo ein Fish mit Yin schwimmt, da kann ein Yang nicht weit weg sein!!
Genau aus diesem Grund schreib ich heut mal über das Album „Yang“ von Fish. Fish, der mit Bürgerlichem Namen Dereck William Dick heißen soll, wurde Anfang der 80er Jahre als Leadsänger der britischen Prog-Rock-Pop-Band Marillion beliebt und bekannt. Da alles mal ein Ende hat, auch die Wurst hat eines, trennten sich Marillion und Fish eines Tages. Marillion machte mit neuem Sänger weiter, bei Fish dauerte es etwas länger, bis er sich mit seinem ersten Soloalbum „Virgil In A Wilderness Of Mirrors“ mehr als erfolgreich zurückmeldete.
Die beiden Alben „Yin & Yang“ können als eigenständige Alben, oder zusammen, schon von der Aufmachung her, als Doppel Best Of angesehen werden. Wer also nur Geld für ein Album ausgeben will, braucht zwangsläufig nicht zwingend das andere dazu. Zwei „Greatest Hits“ Alben, nicht nur mit Fish Solo-Songs. 13 knackige Songs aus den Jahren 1980 – 1995
^°^° LUCKY – 4:55 re-recording 1995 ^°^° Lucky ist als Opener ein geniales Lied. Fröhlich lustig bassen die ersten Takte locker los. Dezente Gitarrenarbeit, kurzes direktes Schlagzeug und ein Refrain der besonders auf Livekonzerten zum Brüller der Fans avanciert. Die Originalversion stammt vom 91er Album Internal Exil. °^°^ BIG WEDGE – 5:49 remix of 1990 original 1995 °^°^ Erstes Stück vom Debütsoloalbum „Virgil in a wilderness of mirrors“. Blässer eröffnen Big Wedge. Religionen die Fish gestern gefunden hatte werden Textlich umgesetzt – die Welt verkauft – für was?? Big Wedge trällert über 5 Minuten Spielzeit durch, ohne richtig im Ohr hängen zu bleiben. Schade das der Remix sich so wenig vom Original unterscheidet. Zu beachten ist das exzellente Schlagzeugspiel vom Big Country Drumer Mark Brzezicki
^°^° LADY LET IT LIE – 6:56 remix of 1994 original ^°^° Der Titel des Songs lässt vermuten das es sich hierbei um eine sehr ruhige Ballade handelt. Richtig – aber die hat jede Note voll verdient. Ohne das ein Instrument besonders heraustritt, groovt die Lady in dezenter Instrumentalisierung. ^°^° LAVENDER – 4:39 re-recording 1995 °^°^ Marillion Fans aufgepasst, hier schleicht eine Version aus den Boxen, die von den damaligen Marillion nicht hätte besser aufgenommen werden können. Ich liebe dieses Lied. Lavender war neben Kayleigh der kommerzielle Erfolg des Misplaced Childhood Albums. Ein Konzeptalbum das seines gleichen noch heute sucht – perfekt. Wenn ich Lavender gehört habe, geht mir der Song nicht mehr aus dem Kopf – Liebe ist schon ne schöne Sache! Ihr müsst den Song einfach mal gehört haben, dann werdet ihr mich verstehen.
^°^° CREDO – 6:45 1995 re-recording ^°^° Deftige Drums und fette Gitarren prägen CREDO. Natürlich dürfen auch hier die prägnanten Lyriks nicht fehlen. Der Rerain eignet sich besonders gut zum mitbrüllen. (Sing ich am liebsten im Sommer wenn ich mit offenem Dach durch die Stadt cruise,-) Credo wurde auf der „Internal Exil“ zum ersten mal Veröffentlicht. °^°^ A GENTLEMAN`S EXCUSE ME – 4:16 1990 original Schlicht und Einfach – DER Höhepunkt auf dem Album. Der Gentleman ist der perfekte Song. Unzählige Streicher, ein schmusiges Klavierarrangement und erst der Text – romantischer kann man eine Ballade nicht schreiben. Diesen Song kann ich wirklich jedem empfehlen. Stammt vom „Vigil In A Wilderness of Mirrors“ Album
°^°^ KAYLEIGH – 4:10 1995 re-recording °^°^ Die erste Singleauskopplung vom Marillion “Misplaced Childhood” Album, wurde auf sämtlichen Radio- und TV-Stationen rauf und runter gedudelt – der Song hat es aber auch wirklich drauf. Diese neu Aufgenommene Version ist etwas Bass lastiger und dunkler als sein Original. Fish hat nichts verlernt von der Magie die dieser Song erzeugt. ^°^° STATE OF MIND 6:50 re-recording ^°^° Pflegt und bewahrt eure Freundschaften – schaut positiv in die Zukunft!! Diese Neuaufnahme braucht einige Hördurchgänge bis man warm mit dem anderen Songaufbau wird. Aber wenn, dann groovt der State of Mind ordentlich in die Beine.
^°^° SOMEBODY SPECIAL – 4:23 re-recording ^°^° Mit diesem Liedchen hab ich auch nach dem 100sten mal meine Probleme. Es ist kein schlechter Song, ich mag ihn einfach nicht. Akustische Gitarren mit leichtem Schlagzeug, gedämpftem ruhigen Gesang °^^° SUGAR MICE – 6:19 re-recording °°^^ Vom Marillion Album Clutching at the Straws. Einer meiner Lieblingssongs des Clutching Albums. Wer so sanft Singen kann, der ist einem Engel gleich. Zarte Keyboards, Bass und Gitarrenklänge mahlen eines der schönsten Liebeslieder. Im Mittelteil werden die Gitarren und die Rhythmussektion zwar etwas schwungvoller, was aber der Ausdruckskraft des Songs keinen Abbruch tut. Einfach toll! Wurde von Marillion nach Incommunicado sogar als Single Veröffentlicht.
°°^° PUNCH & JUDY – 3:20 re-recording ^^°^ Bleiben wir bei Marillion Scheiben. Punch & Judy ist ein recht hipper Pup im Londoner Covent Garden. Wer auch immer sich bei einem Bier dazu inspirieren lassen, war bester Laune. Vielleicht war es aber auch der Name eines Pubs in der schottischen Heimat des Sängers. Punch & Judy steckt voller Breaks und Wechsel, Dynamik und progressiver Notenkunst. Wilde Keyboards wechseln sich mit fetten Gitarrenriffs gekonnt ab. Der Refrain brennt sich regelrecht ins Hirn – den Song muss man laut hören. Punch & Judy stammt vom 84er Marillion Album „Fugazi“ °°°^ FORTUNES OF WAR – 8:08 1994 original ^°°° Fortundes of War ist ein Kultsong. Ruhig und getragen trällert Fish und seine Band durch mehr als acht Minuten exzellenter Kompositionskunst. Muss man selbst gehört haben, kann man schlecht in Worte fassen.
°°^^ INTERNAL EXIL – 4:48 1989 re-recording not previously released ^^°° Wenn es einen Song gibt, der Stimmung in einen Irish-Pub zaubert, dann ist es ein Song von der Machart des “Internal Exil”. Irish-Schottisch geht es zu. Deftig mit Flöten, Geigen und allem was Spass macht. Wer einmal auf einem Fish-Gig war, weiß das spätestens mit diesem Song der Saal vollends kocht. Beim letzten mal tanzte ich mit einer Krücke in der linken Hand und Fish eingehackt im rechten Arm wie wild auf dem Parkett. Auch hier gilt, je lauter desto besser. Mit ein paar Ales oder Guinness in der Blutbahn macht der Song natürlich nooooccchh sooo viel mehr Spaß Muss man einfach hören. °^°^°^° Das Cover ziert das typische Yin und Yang Zeichen, also die beiden Fische. Der Fish Schriftzug und der Albumname vervollständigen das Coverbild.
Die Songs beider Alben stehen für die Greatest Hits aus der Schaffensphase 1980 bis 1995, wobei nach 1995 von Fish keine besonderen musikalischen Höhepunkte mehr Veröffenlicht wurden. Neben einer Flut von Live Cd`s, sei das Album „Sunsets of Empire“ und „Fellini Days“ zu erwähnen. Das Album Kettle of Fish ist ein Best of Album, allerdings nur Songs aus Fish-Zeiten. Besonders die Songauswahl macht Yang so besonders. Marillion und Fish, waren seiner Zeit schon ein wirklich geniales Team. Yin und Yang muss man einfach mal gehört haben, und sollte eigentlich in keiner ordentlichen Cd-Sammlung fehlen. So einfach fällt mein Fazit aus! Neben Yin und Yang empfehle ich natürlich auch die vielen Soloalben von Fish, speziell das Debüt Album „Virgil in a wilderness of mirrors“
Wie immer hoffe ich euch ein wirklich tolles Album etwas näher gebracht zu haben. Ich freu ich natürlich auf eure Bewertungen und zahlreichen Kommentare. Bleibt Gesund und vor allem mir stehts gewogen
Keep yourself alive Sepp-das-Wiesel P.S Fragt mich jetzt nicht, wo den der Bericht über Yin steckt ,-)) denn Text müsst ihr schon selbst finden
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Yang - Fish
FISH Yang (1995 UK 13-track CD album includes original recordings and 1995 ...
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05.11.2003 17:40
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12.07.2003 18:29
Hi, vielleicht sollte ich diese CD wirklich kaufen (?), wegen Lavender ... Gruß, Sven (Zoobremia)
01.07.2003 18:09
supergenialer Bericht zu einem supergenialen Künstler - Fish. TAke care and stay alive