Erfahrungsbericht über

You Are the Quarry - Morrissey

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung You Are the Quarry - Morrissey

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Could it be I like you... ?

4  27.02.2005

Pro:
Eine Legende, Morrisseys Stimme, die Texte, durchwegs Ohrwurm - taugliche Pophymnen

Kontra:
"Aber es sind nicht die SMITHS ! "

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Leabest

Über sich: Seit langer Zeit mal wieder hier. :) Hab leider gemerkt, dass ich so lange nicht da war, dass ganz...

Mitglied seit:17.07.2000

Erfahrungsberichte:76

Vertrauende:39

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 113 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wahrscheinlich werden nicht alle unter euch Morrissey kennen, aber wenn ich sage, dass er der Sänger der legendären britischen Smiths war fällt vielleicht bei einigen – besonders bei denen, die etwas älter als ich sind – der Groschen. Für die Jüngeren und auch allen anderen die immer noch nicht wissen über wen ich rede, sei die Hexen-soap „Charmed“ empfohlen. Ihr müsst sie euch ja nicht anschauen, auf die Musik im Vorspann achten reicht schon, so wird dort nämlich immer ‚How soon is now’ von den Smiths gespielt. „‚How soon is now’? Heh, kenn ich das nicht?“ fragt sich jetzt vielleicht so einer und ja, es ist dasselbe Lied wie das von dem nicht mehr existierenden russischen Pseudo-Lesben-Duo T.a.T.u., wobei jene auch nur eine Coverversion des Ganzen veranstaltet haben. Ich jedenfalls fand das Lied schon immer toll bis ich jedoch begriffen habe, dass da der Selbe singt, der auch immer so toll von seinem irischen Blut und seinem englischen Herzen gesungen hat – das hat gedauert. Um ehrlich zu sein: bis es meinem Vater aufgefallen ist.

Vom britischen Musikmagazin NME wurde der 1959 in Manchester geborene Steven Patrick Morrissey erst kürzlich zum "Greatest Artist Of All Time" gekürt.
1982 trifft er Johnny Marr und gründet mit ihm ‚The Smiths’ die bis 1987 hielten, wo sich eine der bekanntesten Indie-Pop-Bands der Achtziger im Streit trennte. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich kein Album der Band besitze und diese CD die ich gerade bespreche und ein paar Smiths-Lieder auf meinem Computer meine einzige wirkliche ‚Verbindung’ zu diesem tollen Künstler sind.

Nun wurde in allen Möglichen Zeitschrift Morrisseys Album „You are the quarry“ so stark gelobt, dass man das Gefühl haben könnte es sei das erste Soloalbum von ihm. Ist es zwar nicht, aber die früheren Veröffentlichungen habe ich einfach nicht mitbekommen was höchstwahrscheinlich an meinem Alter liegt.
Die erste Singelauskopplung ‚Irish blood, English heart’ habe ich relativ häufig auf Radio 1 gehört und war sehr angetan. So sehr, dass ich schon länger mit dem Gedanken spielte, mir das Album zu kaufen. Dass das Lied ein Ohrwurm ist, habe ich nicht nur an mir sondern auch an meiner Mutter, meinem Bruder und einem Mädchen aus meiner Klasse gemerkt, die ich alle nicht nur einmal beim vor sich hin singen des Liedes ‚erwischt’ habe
.
Beim letzten Ciaotreffen in Berlin wurde festgelegt, dass jeder drei kleine ‚Geschenke’ mitbringen sollte, passend zur Weihnachtszeit. Durch ein Würfelspiel hatte schlussendlich jeder mindest ein Geschenk bekommen, darunter waren so grandiose Sachen wie Kelly Family CDs oder auch ein Klopapierhalter, aber ich hatte das große Glück, eben diese CD hier zu ergattern und war, wie ihr euch denken könnt, sehr froh darüber. Irgendjemandem auf dem Treffen kam dann Idee, dass wir alle einen Bericht über eine unser Bereicherungen zu schreiben. ----- hat dies toll demonstriert mit seinen fünf Sternen für das Zlatkoalbum (bitte lesen, ist wirklich sehr amüsant). Ich folge hier also mit meinem Bericht über Morrisseys „You are the quarry“ – was so viel heißt wie ‚Du bist die Fundgrube/Quelle’ oder auch ‚Du bist der Steinbruch’, wobei ersteres wahrscheinlich die passendere Übersetzung ist.

Beim ersten Durchhören war ich eher enttäuscht und musste an meine Internet-Freundin aus Hawaii denken (siehe auch den Interpol-EP-Bericht ^^), die zwar Fan ist, aber bei meiner Erklärung was ‚Schlager’ sei, meinte Morrissey würde auch manchmal so klingen. Ich hatte zwar gehofft, meine Erklärung dieses Musikstils war einfach zu schlecht gewesen aber nach dem Hören von Liedern wie ‚First of the gang to die’ wurde mir klar, dass sie schon irgendwie Recht hatte. Natürlich ist dieses Album KEIN Schlager – ich bitte euch, würde ich es sonst anhören? – aber Elemente gibt es da sicher. Wo ich grad dabei bin: gibt es überhaupt englisch-sprachigen Schlager?
Nun genug Ablenkung, noch einmal die CD durchgehört gefiel sie mir schon etwas besser und man konnte sich ja schon beim ersten Lied gleich auf das zweite freuen ;).

So beginnt dieses Album mit AMERICA IS NOT THE WORLD, einem Lied das textlich auf jeden Fall schon mal sehr gelungen ist. So ist es zwar in letzter Zeit gerade sehr beliebt US-Amerika, seine Bewohner und besonders die Regierung fertig zu machen, aber Morrissey macht das auf höchstem Niveau und gleichzeitig ohne zu vergessen, dass dieses Land auch seine guten Seiten hat-...irgendwie jedenfalls „America your head's too big, Because America, Your belly's too big. And I love you, I just wish you'd stay where you is” (Amerika dein Kopf ist zu groß, weil, Amerika dein Bauch ist zu groß. Und ich liebe dich, ich wünschte nur du würdest bleiben wo du bist). Morrissey wird aber noch zynischer mit seiner Wut auf das Land der ‚unbegrenzten Möglichkeiten’ und singt „In America, It brought you the hamburger, Well America you know where, You can shove your hamburger. And don't you wonder, Why in Estonia they say, Hey you, Big fat pig”, in deutsch also “In Amerika, es brachte dir/euch den Hamburger. Na ja, Amerika du weißt wo du dir deinen Hamburger hinschieben kannst. Und wunder dich nicht warum sie in Estland sagen ‚Hey du, großes fettes Schwein!’.“
Musikalisch geht es hier gar nicht so Welt verbesserisch zu, sondern sehr gefällig. Ein paar elektronische Klänge am Anfang, die Gitarre und gleich Morrisseys prägnante Stimme die man entweder lieben kann oder sich auch wunderbar drüber lustig machen kann, wie er so unglaublich ernst ‚Oh-ohu-ohua’ singt (ich mach einfach beides).
Ein sehr netter Popsong, dessen größter Reiz auf jeden Fall in seinem politischen und amüsanten Text liegt. Sehr einprägsam sind besonders so Zeilen wie „…where the president is never black, female or gay and until that day you’ve got nothing to say to me”. So lange die USA sich selbst nicht geregelt haben, sollen sie den Rest der Welt nicht zu recht weisen. Daumen hoch für Morrissey, und trotzdem liebt er die USA wie er so unglaublich glaubwürdig (*g*) besonders am Ende des Liedes erklärt.

Gleich als zweiten Song gibt es seine erste – und brilliante – Singleauskopplung dieses Albums. IRISH BLOOD, ENGLISH HEART weiß mich immer wieder zu begeistern und ich freu mich schon immer, wenn es beginnt. Auch wieder ein politischer Text der leicht falsch zu verstehen ist, wobei ich mir selbst nicht sicher bin ob der Text hundertprozentig ernst gemeint ist, oder nicht. Morrissey wurde früher schon einmal bei einem Smiths-Lied fälschlicherweise vorgeworfen ein Rassist zu sein, bei diesem Titel könnte man es auch annehmen. Auch die Zeilen lassen es erst einmal vermuten, so singt er „Irish Blood, Englisch heart, this I’`m made of, there is noone on earth I’m afraid of.“(Irisches Blut, englisches Herz, daraus bin ich gemacht. Es gibt niemanden auf der Erde vor dem ich Angst habe). Wenn man den Text jedoch nur einmal genauer anschaut merkt man, „I've been dreaming of a time when to be English is not to be baneful, to be standing by the flag, not feeling shameful, racist or racial” (Ich habe von der Zeit geträumt, in der Englisch sein nicht zu verbannen ist, neben der Flagge zu stehen und sich nicht zu schämen, sich nicht rassistisch zu fühlen). Zeilen die eigentlich recht klar und sehr intelligent sind. Geht es eigentlich ja auch darum irisch und englisch zu gleich zu sein und sich für beides nicht schuldig fühlen zu müssen und zu wollen.
„No regime will buy or sell me.”
Ein tolles Lied, eine der besten Singles des letzten Jahres und vom Text her zwar leicht miss zu verstehen ist aber ebenfalls mutig, bewusst provozierend und intelligent ist. Hauptsächlich rockt es aber einfach nur! Tolle Gitarre, nur so nebenbei ;)

Eines der vielen Lieder dieses Albums die ich die ersten Male total unterbewertet habe, obwohl auch hier der Titel heraus sticht: I HAVE FORGIVEN JESUS. Eine schöne Melodie, ein netter Refrain, ein toller Text. Im Endeffekt könnte man es also ein typisches Morrissey-Lied sehen, aber eins von seinen besseren. Das Keyboard im Hintergrund finde ich besonders eingängig, während die Gitarre und das Schlagzeug seine Stimme toll unterstützten. Besonders gegen Ende, wo es noch einmal recht energisch wird, geht mir dieser Track zu Herzen. „ Jesus – do you hate me? Do you hate me?“ Wie könnte er nur.
Wie bei den Liedern davor merkt man, dass Morrissey sich nicht so viel darum kümmert was man sagen darf und was nicht, oder würde man sich sonst erlauben ein Lied ‚Ich habe Jesus vergeben“ zu nennen’? Trotzdem kommt mir dieses Lied kein bisschen eingebildet vor. Stattdessen finde ich manche Stellen einfach nur schön gesagt und sehr nachvollziehbar, mir ist schon klar warum die Smith die ‚Musikpoeten ihrer Zeit’ genannt wurden.
„Why did you give me so much desire? When there is nowhere I can go to offload this desire. Why did you give me so much love in a loveless world when there is noone I can turn to to unlock all this love. Why did you stick me in self-depecating bones and skin. Jesus – do you hate me?” (Warum hast du mir so viel Verlangen gegeben? Wenn es doch keinen Ort gibt, wo ich dieses Verlagen abladen kann. Warum hast du mir so viel Liebe in einer lieblosen Welt gegeben, wo es doch niemanden gibt an den ich mich wenden kann um diese Liebe heraus zu lassen. Warum hast du mich in selbst-ablehnende Knochen und Haut gesteckt. Jesus – hasst du mich?)


Schon beim Beginn von COME BACK TO CAMDEN wusste ich, dass es ganz sicher nicht mein Lieblingssong des Albums wird. Und ich habe Recht behalten, so kann ich zwar nicht sagen, dass es ein schlechtes Lied wäre aber skippen tue ich es trotzdem ab und zu.
Irgendwie kitschig ist es ja von Anfang an, wie Morrissey da zum Klavier jault, nur löst es diesmal nicht wie bei den anderen Liedern in einem tollen Refrain auf. Hinzu kommen jetzt noch Geigen im Hintergrund und ab der zweiten Strophe, weiß genau wie man dies mit Schlager vergleichen kann wenn er singt „here you’ll find my heart and I – calling to you with what’s left of my heart“. Um meiner letzten Aussage ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen muss ich noch sagen: es ist trotzdem schön. Es ist schön, wenn er so ungewöhnlich hoch „and here I am every last inch of me `s yours for evermore“ (‚und hier bin ich, jeder letzte Milimeter von mir ist deiner, für immer und ewig’) schmachtet. Ich glaube ja, ohne Streicher wäre das Lied schon mal um einiges besser. Ein schmachtendes, schönes Liebeslied, das ich oft nicht ertragen kann. Textlich nicht ganz so gelungen wie bei den meisten Songs des Albums. Trotzdem ist auch sein Versuch seine Geliebte zurück nach Camden zu überreden so, dass ich aus auch ohne Musik als ein relativ gutes Gedicht mit Vergnügen lesen würde.
„There’s something I wanted to tell you; so funny you’ll kill yourself laughing; but then I look around; and I remember that I am alone / alone / forevermore“ (‚Es gibt da etwas dass ich dir sagen wollte; so lustig, dass du vor Lachen umkommen wist; aber dann sehe ich mich um; und ich erinnere mich, dass ich alleine bin / alleine / für immer und ewig’)

Es gibt wenige Lieder auf diesem Album die mich beim ersten Mal beeindruckten. Eigentlich war I’M NOT SORRY sogar das einzige. „Existence is only a game and I’m not sorry for the things I’ve done”. Ein schönes relativ langsames Lied bei dem Morrisseys Stimme sehr sanft ist und ich jedes Mal wenn der Bass im Refrain kommt, wieder merke wie toll es eigentlich ist. Eintönig vielleicht, aber dafür eine „Ballade“ die mir bis jetzt noch nie langweilig oder nervig geworden ist.

Musikalisch wieder relativ einfach gestrickt geht es weiter bei THE WORLD IS FULL OF CRASHING BORES. Dafür schafft es Morrissey hier wieder eine ganze Geschichte erzählen und fest zustellen, dass diese Welt für Langweiler gemacht ist.
„You don’t understand and yet you can take me in your arms and love me.“ (‘Du verstehst nicht und trotzdem kannst du mich in deine Arme nehmen und mich lieben.’)

Schon der Titel von HOW COULD ANYBODY POSSIBLY KNOW HOW I FEEL ist eine klare Ansage, auch wenn er eher nach verzweifeltem Jugendlichen klingt als nach einem recht intelligenten Mitt-Vierziger. Der Rest des Textes klingt aber auch schon wieder typischer.
„She told me she loves me which means she must be insane.“ (‘Sie sagte mir, dass sie mich liebt, was bedeutet, dass sie verrückt sein muss’) & „They said they respect me which means their judgement is crazy.“(‘Sie sagten, dass sie mich respektieren, was bedeutet, dass ihr Urteilsvermögen verrückt ist) Nur zwei der genialen Zeilen dieses Liedes.
Kann man mehr in einem einzigen Satz sagen und damit so toll klingen wie in „Even I as sick as I am I would never be you.“(‚Sogar ich, so krank wie ich bin, würde niemals du sein.’)? Bei diesem Lied kommt zu seinem tollen Text, dem perfekt genutzten Gesangsorgan auch ein musikalisch einwandfreies Lied. Très cool, anders kann man es nicht sagen. Besonders der Gitarrenpart, so was würde ich auch gern mal schreiben 

FIRST OF THE GANG TO DIE ist die zweite Singleauskopplung des Albums und hat lange gedauert um mich zu überzeugen. Er ist eher schneller und kam mir anfangs recht affig vor, was besonders an seiner Melodie liegt, die zum hin und her schwingen einlädt.
Das Lied erzählt die Geschichte von Hector, der immer der erste in seiner Gang war. Auch beim sterben. Nach dem ersten Mal hören wird es nichts desto trotz zum Ohrwurm. Ein Lied, dass man super mitsingen kann.
„And he stole it from the rich and the poor/ And the not-very-rich/ And the very poor”

LET ME KISS YOU ist, wie man sich schon denken kann, ein Liebeslied. So ganz ohne Humor geht das natürlich bei Morrissey nicht und so singt er „Close your eyes and think of someone you physically admire and let me kiss you.“ (‚Schließe deine Augen und denke an jemanden den du körperlich bewunderst und lass mich dich küssen’) Ich wünschte ich könnte so schön ausdrücken was ich meine. Textlich lustig und anrührend, musikalischer etwas kitschig aber immer noch schön.

ALL THE LAZY DYKES bedeutet übersetzt so viel wie ‚All die langweiligen Lesben’. Textlich keins meiner Favoriten (auch wenn es wesentlich besser ist als was man sonst so vorgesetzt bekommt) und auch musikalischer eher durchschnittlicher für dieses Album, aber trotzdem ein guter Ohrwurm.

I LIKE YOU ist eine vorsichtige Liebeserklärung.
„Why do you think I let you get away with the things you say to me? Could it be I like you? It’s so shameful of me / I like you” (

Wieder eines der Lieder welches ohne seinen schönen Text nur eines unter vielen wäre.
„You are not right in the head and nor am I / and this is why I like you” (‘Du bist nicht richtig im Kopf und ich auch nicht, und deshalb mag ich dich’)

Mit YOU KNOW I COULDN’T LAST sind wir schon beim letzten Lied angelangt. Die ersten zehn Male ist es mir gar nicht aufgefallen. Ich schloss also auf eines dieser Lieder, dass man nie richtig mitbekommt, von dem man den Namen nicht kennt und einen trotzdem nicht stört. Einer schönen Schulstunde kam dann der Ohrwurm und ich wusste es: Morrissey hat es geschafft auf diesem Album durchwegs eingängige Lieder zu machen. Wie lange diese brauchen um ins Ohr zu kommen sei jetzt mal dahingestellt.
Ich glaube in diesem Lied eine Reflektion auf Morrisseys eigenes Leben zu finden. Es geht um die Vergänglichkeit von Ruhm.
„The teenagers who love you/ they will wake up/ yawn and kill you”
(‘Die Teenager die dich lieben werden aufwachen, gähnen und dich töten.’)
Schon durch mit der CD und nicht selten kommt es vor, dass sie gleich noch einmal durchgehört wird.


Das Cover ist übrigens sehr gelungen, was darauf abgebildet ist muss ich ja dank Foto nicht mühsam erklären (*puh*). Das Booklet enthält alle Songtexte des Albums und so weit ich mit bekommen habe sogar ohne all zu große Fehler, was ja leider viel zu selten vorkommt. Und bei diesem Texten ist nachschauen ja wirklich nicht schlecht, damit man es richtig versteht weil es sich wirklich lohnt.
Sogar meiner besten Freundin haben seine Texte wohl imponiert. Eigentlich gar nicht Musik-interessiert beschwert sie sich jedoch trotzdem ab und an, dass meine Musik ja textlich fast nie Sinn ergäbe. Da ich sie selten sehe musste ich ihr natürlich, also ich sie das letzte Mal getroffen habe wenigstens ein wenig vom Gegenteil überzeugen und beweisen, dass nicht alle meine Lieblingsmusiker Müll zur Feder lassen. Nach nur einem Lied und ein bisschen im Booklet rumblättern fragte sie mich „Kannst du mir das mal ausleihen?“ DAS ist ein wirkliches Kompliment.

Insgesamt ist ‚You are the quarry’ ein lohnenswertes Album und bekommt 4 ½ Sterne. Höre von vielen Fans immer „Ja, das ist schon ganz nett aber kommt niemals an die Smiths ran.“ Wenn man jedoch ohne diese hohen Ansprüche an diese CD herantritt und sich etwas mehr mit ihr beschäftigt wird man sicher nicht enttäuscht werden.
Für diejenigen, die sich überlegen dieses Album zu kaufen, wollte ich noch anmerken, dass es auch eine Special Edition mit DVD gibt, welche auch nicht wirklich mehr kostet.




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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
presscorpse

presscorpse

11.10.2009 01:39

Mensch, neben den Bravo Hits hast du hier ja auch richtig tolle Sachen rezensiert :o) ! Morrissey ist super ... nicht nur seine Alben (von denen du dir unbedingt mehr zulegen solltest ;o)), sondern auch die zahlreichen B-Seiten ... die zu sammeln kann schon fast zur Lebensaufgabe werden :o) ... *SH dalass :o)*

Tomter

Tomter

09.09.2008 20:47

hab ich auch ;)

t.schlumpf

t.schlumpf

05.07.2008 17:20

Ich muss dann mal die Ohren spitzen und reinhören ;o)

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